Zauberhafte Puppenwelt
Niedliche Puppenkinder aus Naturmaterialien
Besuch vom Klapperstorch
Zurzeit wartet keine Babypuppe im Storchennest
Für alle ungeduldigen Mädchen und Jungen, die es kaum erwarten können, endlich Puppenmama und oder Papa zu werden, gibt es den Klapperstorch. Er sorgt dafür, dass die Puppenkinder und Babys ganz schnell bei ihren neuen Eltern ankommen. Er hüllt seine Findelkinder in eine Windel und fliegt mit ihnen über das ganze Land. Erst wenn er vor der richtigen Haustür landet, setzt er sie ab und wartet in seinem Versteck, bis die Jungen und Mädchen, die Überraschung entdecken und ihre Puppe in den Arm schließen.
Wenn ich kleine Schuhe für ein neues Puppenbaby gestrickt habe, lege ich sie dem Klapperstorch ins Nest. Auch wenn erst mal kein Baby da ist, für dessen Füße die Schuhe gedacht sind, will ich mit diesen kleinen Vorboten, die Wartezeit für ein neues Baby einläuten.
Und Gedanken zu den Waldorfpuppen
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Wie aus dem Märchen
Viele Eltern mögen den Gedanken, dass eine Puppe eigens für ihr Kind angefertigt wird. Dann können sie auch später ihrem Kind erzählen: „Diese Puppe wurde nur für dich gemacht.“ Sie warten lieber etwas länger, als sich sofort für eine Häwelpuppe aus dem Storchennest zu entscheiden.
Aber manchmal kann oder möchte man nicht so lange warten. Dann entscheidet man sich vielleicht lieber für ein Puppekind, dass der Klapperstorch schnell bringen kann. Diese Häwelpuppen sind auch etwas Besonderes, denn abgesehen davon, dass sie mit der gleichen Sorgfalt genäht werden, sind sie neu auf meiner Seite und somit eine originale Häwelpuppe, die genauso aussieht wie auf dem Foto.
Damals habe ich in reger Vorfreude auf mein neues Mutterglück kleine Schuhe, Mützen und Jäckchen für meine Kinder gestrickt.
Dieses schöne Ritual genieße ich jetzt auch bei meinen 50 cm Babypuppen. Ich stricke ein Paar Schuhe, die ich ins Storchennest lege und für alle bereit halte, die auf eine Babypuppe warten. Anhand der Schuhe, kann man auch die Farbe der Kleidung erkennen. Nur die Augen und Haarfarbe bleiben bis zum Erscheinen der Babypuppe geheim. Die Wartezeit kann ein paar Tage dauern- und diese Anzahl von Tagen wird auch bestimmen, wie lange das Baby im Storchennest bleibt. Wenn ich also heute die Schuhe auf die Seite setze und fünf Tage später das komplett angezogene Baby dazu kommt, dauert es auch fünf Tage bis es wieder verschwindet- oder eher gesagt; ich setze das Foto zu den anderen Häwelpuppen in die Galerie.
Die Babys im Klapperstorch bekommen
ausnahmsweise keine Namen von mir, sondern werden erst benannt, wenn sie in ihrem neuen Zuhause sind.
Das plötzliche Erscheinen, der gestrickten Schuhe ist also jedes mal ein Vorbote, denn ich werde weder ankündigen, wann ich vorhabe neue Schuhe zu stricken, noch werde ich verraten, an welchem Tag die Babypuppe fertig sein wird.
Wer also hin und wieder im Storchennest vorbei schaut (ich werde auch bei den Neuheiten darauf hinweisen), wird manchmal ein Paar Schuhe entdecken, das ich eigens für ein Puppenbaby stricke. Dann bleibt immer noch genug Zeit sich zu fragen, ob man eine Puppe in der Familie aufnehmen möchte und sogar selbst etwas für die Puppe basteln möchte. Kinder haben da meistens ganz tolle Ideen, wie sie ihre Puppe willkommen heißen. Vielleicht mit einem Wollarmband aus Luftmaschen? Man könnte auch das Puppenbettchen vorbereiten, Babykleidung waschen und zusammenlegen, ein Teefläschchen und einen Schnuller besorgen und sich einen Namen ausdenken. Das machen Kinder mit Hilfe der Erwachsenen sehr gerne, sowohl wenn sie ein Geschwisterchen erwarten als auch, wenn sie eine Puppe geschenkt bekommen.
Dann sind die werdenden Puppeneltern nicht nur in Gedanken bei der Puppe, sondern halten bereits etwas selbstgemachtes in den Händen, das die Vorfreude zusätzlich steigert.
Liebe Grüße.
Gisela Santen
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