Zauberhafte Puppenwelt

Niedliche Puppenkinder aus Naturmaterialien
Und Gedanken zu den Waldorfpuppen


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Neuheiten



9. Februar 2012

Tilli, Felix und die kleine Puppenwiege

Meine kleine Puppenwiege

Meine kleine Puppenwiege Meine kleine Puppenwiege

Heute kann ich noch einmal zwei neue Puppen für die kleine Puppenwiege zeigen.
Tilli und Felix sind beide 35 cm groß und sitzen in der farblich passenden Wiege.
Und... oh, Wunder, es schneit nun auch bei uns. Es sind zwar nur kleine Kügelchen, die vom Himmel rieseln, aber ich bilde mir ein, dass sie immer größer und größer werden.
Mal sehen, ob es morgen richtig weiß ist. Dann würde ich sofort mit Mummelchen und Pummelchen losziehen, um weitere Bilder für die neue Kollektion zu machen. Ganz gleich wie kalt es ist ;-)


Liebe Grüße
Gisela Santen



8. Februar 2012

Neue Puppen für die kleine Puppenwiege und das Storchennest

Meine kleine Puppenwiege

Meine kleine Puppenwiege Meine kleine Puppenwiege

So, wir haben ein wenig aufgeholt und neue Puppenbilder für die kleine Puppenwiege bereit gestellt.
Wenn man die Bilder anklickt, wird man sofort zur Kollektion weitergeleitet und bekommt Line, Nika und die weiße Puppenwiege als Großansicht auf mehreren Bildern zu sehen.

Line und die Puppenwiege suchen im Storchennest sogar ein neues Zuhause.


Liebe Grüße
Gisela Santen



6. Februar 2012

*Der Fragekatalog*

Welche Vorteile/Nachteile hat eine Stoffpuppe?



Im Laufe der Jahre hat sich viel Wissen zu unseren Puppen angehäuft.
Es ist also höchste Zeit für einen Fragekatalog, der Antworten auf die vielen Fragen zu unseren Häwelpuppen gibt.
Ein bis zwei Mal in der Woche, möchten wir eine Frage zu einem bestimmten Themengebiet beantworten.

Das erste Themengebiet lautet:


***Was ich über die Häwelpuppe im allgemeinen wissen sollte***

Welche Vorteile/Nachteile hat eine Stoffpuppe?

Die Vor und Nachteile einer Stoffpuppe liegen meistens auf der Hand. Jeder weiß, dass Stoff ein Material ist, das nicht überstrapaziert werden darf. Deswegen kann man einer Stoffpuppe auch nicht die gleichen Dinge zumuten wie zum Beispiel einer Plastikpuppe.
Eine Plastikpuppe mag es dem Kind verzeihen, wenn sie bei Tisch gefüttert wird oder ein Handvoll Wundcreme auf den Po geschmiert bekommt, aber eine Stoffpuppe würde angesichts eines Löffels mit Spagetti und Tomatensoße nicht bloß nach einem feuchten Tuch zum Mundabwischen verlangen, sondern nach einer Schüssel mit warmen Wasser und Seife.
Auch die Wundcreme, die großzügig auf dem Stoffpopo verteilt wurde, würde sich nicht einfach in Luft auflösen. Ein Fettfleck würde bestimmt zurück bleiben genau wie die Duftnote, die noch Wochen später, an den kleinen Unfall erinnert.

Es erfordert also einige Umsicht, eine Stoffpuppe möglichst unbeschadet durch die Kleinkindphase zu bringen.
Kleinere Missgeschicke können schnell passieren und da man als Eltern nicht immer und überall mit den Augen dabei sein kann, muss die Puppe, ob sie nun aus Plastik oder Stoff gemacht ist, einige Misshandlungen erdulden.
Wenn das Kind zur Schere greift und wohlmöglich die Haare der Puppe schneiden möchte, sind sowohl die Kunsthaare als auch die Wollhaare ab. Wollhaare können im Gegensatz zu den Kunsthaaren einer Plastikpuppe aber wieder eingeflochten werden und sollte die Schere, an den Haaren vorbei rutschen und versehentlich in den Stoff schneiden, kann man auch diese Wunden heilen, indem man sie zunäht.
Selbst wenn dabei eine Narbe zurück bleibt, ist es immer noch besser als ein offenes Plastikbein, das höchstens mit einer Heißklebepistole gekittet werden kann.

Wenn man aber davon ausgeht, dass kleine Kinder in den ersten Jahren kleine Schere und keine Kosmetika in die Hände bekommen und die Stoffpuppe bei Tisch nur zuschaut, anstatt mitzuessen, können ihre positiven Seiten viel besser zur Geltung kommen.

Da die Stoffpuppe einen weichen Körper hat, verleitet sie viel mehr zum kuscheln.
Sie kann sogar mit ins Bett genommen werden, wo sie wärmend und schützend im Arm des Kindes liegt und nach einer Zeit sogar dessen Geruch annimmt und für eine stärkere Bindung sorgt.

Das Kind wird seine Puppe dadurch innig lieb haben, den Geruch als beruhigend empfinden und darüber hinaus, die Puppe nicht weiter nach ihrem Äußeren beurteilen, sondern nur noch den Verbündeten in ihr sehen, der hinter dem angerautem Stoff und dem immer weicher gewordenen Körper, noch genauso hübsch ist wie am ersten Tag.

Eine Checkliste soll noch einmal genau die Vor und Nachteile einer Stoffpuppe, vor Augen führen.


Die Vorteile

- es vergehen viele Stunden bis eine Stoffpuppe genäht ist. Die Sorgfalt und Liebe, die dabei am Werk sind machen auch die Puppe liebenswert.

- ein persönlicher Austausch mit der Puppenmacherin ist stets möglich. Hier kann auch die Gewissheit erfolgen, dass die Puppe eigens für das Kind angefertigt wird.

- wenn eine Auswahl an freiverkäuflichen Puppen verfügbar ist, ist es schön, wenn man genau die Puppe zu sich nach Hause holen kann, die einem auf Anhieb gefallen hat.

- eine Stoffpuppe aus Naturmaterialien ist natürlich und frei von Giftstoffen.

- eine Stoffpuppe, die nach den Kriterien der Waldorfpuppe genäht ist, ist pädagogisch wertvoll, da das Kind seine Fantasie auf die Puppe übertragen kann.

- eine Stoffpuppe ist weich und meistens so leicht, dass auch kleine Kinder keine Mühe haben, die Puppe mit sich zu tragen.

- eine Stoffpuppe kann abends mit ins Bett genommen werden.

- kleine Flecken kann man gut mit der Hand auswaschen. Bei einer größeren Verschmutzung kann man die Stoffpuppe aber auch in die Waschmaschine stecken.

- eine gerissene Naht oder ein kleines Loch, kann leicht Zuhause geflickt werden.

- da eine handgearbeitete Stoffpuppe weit über dem Preis einer herkömmlichen Spielpuppe liegt, geht man sorgfältiger mit ihr um, da man Dinge von Wert mehr zu schätzen weiß.


Die Nachteile

-jede handgearbeitete Stoffpuppe ist ein Unikat.
Manche Puppen sind fester oder weicher gestopft, haben ein rundes oder ein schmales Gesicht, große oder kleine Augen, einen lächelnden oder neutralen Mund. Sogar die Maße der Puppe können um ein paar cm variieren.
Daher ist eine Stoffpuppe im übertragenen Sinn so einzigartig wie ein Kind. (was durchaus als Vorteil angesehen werden kann).
Wenn man sich aber in eine Puppe ganz besonders verliebt hat, ist es kaum möglich den Gesichtsausdruck dieser einen Puppe auf eine andere Puppe zu übertragen.
Stoffpuppen lassen sich nicht klonen, gerade das Gesicht macht die Puppe unverwechselbar.
Große Ähnlichkeiten entstehen meistens durch Zufall und nicht auf Bestellung.

- manche Dinge lassen sich nur reparieren, wenn man eine Generalüberholung an der Puppe vornimmt, was wiederum das Kind irritieren könnte, da die Puppe ihr typisches Aussehen verliert (zum Beispiel durch ein neues Gesicht).
Daher ist es immer besser, wenn man die Puppe nur an der kaputten Stelle zusammen flickt, um ihren Ursprung beizubehalten.
Darin liegt sogar eine philosophische Begründung.

- einige Flecken sind hartnäckiger als andere. Sollte der Puppenkörper so verschmutzt sein, dass auch nach dem waschen, Flecken zurück bleiben, muss man damit leben.

-eine Puppe wird vom vielen waschen nicht schöner, man sollte daher jeden Waschgang überdenken.

- eine Puppe saugt beim Waschen viel Wasser in sich auf. Sie braucht einige Tage bis sie komplett getrocknet ist.

- eine Stoffpuppe ist nicht nur ein Kinderspielzeug. Sie sollte auch pfleglich behandelt werden. Die Eltern können viel dazu beitragen, indem sie dem Kind beim kämmen und anziehen der Puppe helfen.

- es können sich manchmal verschluckbare Kleinteile, wie Knöpfe oder Spängchen an den Puppen befinden. Nach eigenem Ermessen sollte man diese entfernen, bevor man die Puppe Kindern unter drei Jahren zum spielen gibt.

- eine handgefertigte Stoffpupp hat verständlicherweise ihren Preis. Man muss wissen, ob man bereits ist diesen Preis zu zahlen.

- manche Kinder vermissen bei einer Stoffpuppe gewisse Funktionen, die sie vielleicht bei der Plastikpuppe einer Freundin vorgeführt bekommen haben.
Ab einen gewissen Alter ist es daher unvermeidlich noch eine Plastikpuppe zur Stoffpuppe dazu zu holen, damit die liebe Seele Frieden hat.


Nächste Woche geht es mit der Frage Wie langlebig ist eine Stoffpuppe? weiter.




Wie ich gestern bereits geschrieben habe, habe ich noch einige Babypuppen für die Kollektion "Meine kleine Puppenwiege" in petto, die ich nun nach und nach zeigen möchte.
Niko und Danielle sind beide 45 cm groß und die ersten Puppen, dieser Größe, die Christina für die Kollektion genäht hat (die Puppen, die ich vor Weihnachten gezeigt habe, waren nur 35 cm groß).
Da wir nach unserem Computer Ausfall ein neues Bildbearbeitungsprogramm installieren mussten, sind einige Funktionen nicht mehr mit denen, des alten Programmes gleichzusetzen, was die Bearbeitung unserer Bilder nun etwas komplizierter macht.
Christina hat das alte Programm zwar auf ihrem Laptop gespeichert, weil der Hund jedoch das Netzkabel durchgekaut hat, ist der Laptop momentan ohne Strom und wir können ihn vorläufig leider nicht in Betrieb nehmen.
Deswegen sind Danielle und Niko auch nicht, mit großen Bildern, in der Kollektion zu sehen.
So wird die Liste der unerledigten Aufgaben immer länger und es dauert und dauert...


Liebe Grüße
Gisela Santen



5. Februar 2012

Mummelchen und Pummelchen



Da der Winter uns seit einigen Tagen fest im Griff hat, dachte ich, dass ich nun auch die neue Kollektion vorstellen könnte.
Sie heißt Mummelchen und Pummelchen und soll in den nächsten Wochen, die kalte Jahreszeit überbrücken.
„Charlotta“ ist die erste Puppe, die wir heute zeigen, um das Thema der Kollektion vorzustellen.
Meine Tochter und ich hatten eigentlich eine kleine Bildergeschichte geplant, doch gestern war es so kalt, dass uns die Lust vergangen ist, die Puppe so zu arrangieren, dass sich anhand ihrer Posen, eine Geschichte erzählen ließe.

Noch dazu ist es ein wenig frustrierend, dass wir keinen Schnee haben. Mit einer verschneiten Landschaft als Hintergrund würde Charlottas Outfit nämlich viel besser zur Geltung kommen.
Ein Sprichwort sagt zwar, Was nicht ist, kann noch werden, aber so richtig glaube ich nicht mehr an Schnee. Na ja…
Da es aber auch ohne Schnee bitter kalt ist, haben wir unsere Winterkinder passend zum Kollektionsnamen so dick eingemummelt, dass sie wie kleine Pummelchen aussehen.
Anders als bei den meisten unserer Kollektionen, haben wir uns dieses Mal nicht nur auf ein oder zwei Farben beschränkt, sondern eine bunte Auswahl an Stoffen zusammen gesucht.
Dafür ist der Kleidungstil immer gleich. Alle Puppen tragen ein langes Hängerchen (auf dem Foto nicht zu sehen), eine Leggins, einen Kapuzenmantel für die Puppenkinder oder eine Kapuzenjacke für die Babypuppen, Plüschstiefel, eine Pudelmütze und einen Schal.
Ursprünglich waren auch noch Fäustlinge geplant, doch die Zeit reicht leider nicht aus, um jeder Puppe ein Paar Handschuhe zu stricken (dies sollte auch ein Thema für unsere Bildergeschichte werden ;-)).
Weil der Winter aber nicht ewig anhält, haben wir uns überlegt, dass wir die „Pustebäckchen“, die wir Anfang des Jahres vorgestellt haben, erst mal ruhen lassen, um Mummelchen und Pummelchen, die viel besser zum Februar passen, den Vortritt zu lassen.
(Im Herbst möchten wir die Pustebäckchen dann ein zweites Mal aufleben lassen.)

In den nächsten Tagen wird es auch weitere Puppen für die „Kleine Puppenwiege“ geben. Weil das Thema zeitlos ist, möchten wir dieser Kollektion, das ganze Jahr über Babypuppen mit Strickleidung in Pastelltönen, beifügen.

Auch wenn es bei uns derzeit etwas unstrukturiert zugeht, hoffe ich, dass wir alles unter einen Hut bekommen.
Das schlimme ist, dass wir zu viel im Voraus planen und dabei vergessen, dass sich einige Dinge nicht einplanen lassen.
Man hofft auf Schnee und es kommt keiner - trotzdem soll die Kollektion an den Start gehen, weil es dann aber zu kalt zum fotografieren ist, steht man wieder da und verflucht das Wetter… Manchmal ist es wirklich ein Teufelskreis.

Den restlichen Sonntag werden wir unsere „Problemchen“ getrost beiseitelegen und stattdessen eine neue Teesorte ausprobieren. Zitrone-Vanille klingt doch ziemlich lecker und da ich zu einer Tasse heißen Tee niemals nein sagen würde, verabschiede ich mich nun und sage tschüss bis nächste Woche :-)


Liebe Grüße
Gisela Santen




31. Januar 2012

Computer Ausfall...

Vorletzten Sonntag ist unser Computer nicht mehr angesprungen. Wir haben ihn gleich am nächsten Morgen zu einem Computerfachmann gebracht, der ihn wieder richten sollte.
Doch leider hat unser PC einen Totalschaden erlitten und wir konnten nichts mehr für ihn tun :-(.
Stattdessen mussten wir uns so schnell wie möglich nach einem neuen PC umsehen.
Leider war das erst am Mittwoch möglich und da auf einem neuen Computer sämtliche Programme neu installiert werden müssen, dauerte es noch einmal knapp zwei Tage bis alles wieder hergestellt war.
Zum Glück konnte der Fachmann unsere Daten vom alten PC retten, sonst wären diese jetzt auch Futsch.
Bangen mussten wir allerdings um unseren Fragekatalog. Christina hatte ihn nicht auf einem der Laufwerke abgespeichert, sondern nur auf dem Desktop abgelegt, damit sie schnelleren Zugriff darauf hatte.
Nach der Datenrettung war also alles wieder da, nur nicht der Fragekatalog.
Das grenzte für meine Tochter beinahe an eine Katastrophe, weil sie viel Zeit und Mühe darin investiert hatte, die Fragen zu erstellen und teilweise zu beantworten.
Immerhin wollte der Fachmann noch einmal nach diesem Dokument suchen. Sonderlich optimistisch klang er dabei allerdings nicht.
Doch nach einem weiteren Tag, lag plötzlich eine CD mit der Aufschrift "Fragekatalog" in unserem Briefkasten.
Unbändige Freude, Erleichterung und Jubelrufe folgten auf diesen Briefkastenfund :-)
Und da wir nun eine Woche aussetzen mussten, folgt heute eine weitere Episode aus dem Fragekatalog.

Die "computerfreie Woche" hat sich übrigens sehr positiv auf unsere Puppen ausgewirkt. Man mag gar nicht glauben, was der Computer für ein Zeitfresser ist! Ohne ihn blieb uns viel mehr Zeit an unseren Puppen zu arbeiten.
Es sind einige neue Puppenkinder entstanden, so wie diese beiden 55 cm großen Babypuppen im Wickelhemd und mit einer Windelhose, die für die Wiege leider schon etwas zu groß waren ;-)




Liebe Grüße
Gisela und Christina Santen





*Der Fragekatalog*

Aus welchen Materialien werden Häwelpuppen gerfertigt?



Im Laufe der Jahre hat sich viel Wissen zu unseren Puppen angehäuft.
Es ist also höchste Zeit für einen Fragekatalog, der Antworten auf die vielen Fragen zu unseren Häwelpuppen gibt.
Ein bis zwei Mal in der Woche, möchten wir eine Frage zu einem bestimmten Themengebiet beantworten.

Das erste Themengebiet lautet:


***Was ich über die Häwelpuppe im allgemeinen wissen sollte***

Aus welchen Materialien werden Häwelpuppen gerfertigt?

Seit jeher nähe ich meine Puppen überwiegend aus Naturmaterialien. Zum einen weil ich meine Häwelpuppen nach dem Grundprinzip der Waldorfpuppen nähe und daher auf natürliche Werkstoffe zurückgreifen muss und zum anderen, weil ich selber gerne mit organischen Materialien arbeite.
Stoffpuppen aus Naturmaterialien zu nähen ist sozusagen zu meinem Leitgedanken geworden und ich lege großen Wert darauf meine Puppen so naturbelassen wie möglich zu gestalten.
Nachfolgend möchte ich noch etwas genauer auf meine Materialien eingehen.

Der Puppentrikot

Der Stoff aus dem die Haut der Puppe gemacht ist, nennt sich Trikot. Im Grunde ist es ein Jersey/Interlockstoff, den es passenderweise in vielen verschiedenen Hauttönen und auch in unterschiedlich schweren Qualitäten gibt.
Je nach dem für welches Körperteil er Verwendung finden soll gibt es eine leichte und eine schwere Qualität.
Die leichte Qualität ist gut dehnbar und eignet sich daher als Gesichtsstoff, der um den Puppenkopf gespannt wird.
Die schwere Qualität ist hingegen weniger dehnbar und wird vornehmlich für den Körper, die Arme und die Beine zugeschnitten. Da sich der schwere Trikot beim Befüllen der Gliedmaßen kaum ausdehnt, kann der Körper fester gestopft werden und behält trotzdem, die vom Schnitt vorgesehene Form. Die leichte und die schwere Qualität unterschieden sich zudem in ihrer Struktur. Der leichte Trikot ist tatsächlich leichter als die schwere Qualität und fühlt sich fein und weich an. Er lässt sich problemlos zerknüllen und ist wie bereits erwähnt recht dehnbar. Der schwere Trikot fühlt sich rauer an und lässt sich kaum zerknittern. Mit der Zeit wird aber auch die schwere Qualität weicher, nicht zuletzt durch die Schafwolle, die aus einer genähten Stoffhülle, erst einen richtigen Puppenarm oder Bein macht.
Der Puppentrikot, sowohl die leichte als auch die schwere Qualität, werden in der Schweiz hergestellt (daher auch Schweizer Puppentrikot genannt). Sie bestehen aus 100% reiner Baumwolle und garantieren den ÖKO Tex 100.
Darüber hinaus ist der Trikot speichelecht. Das bedeutet, dass sich die Farbe durch Lutschen und Lecken nicht löst und verständlicherweise ungiftig ist.
Ich verwende seit Jahren den gleichen Trikot und auch dieselbe Hautfarbe.
Bisher biete ich nur hellhäutige Puppenkinder an, zukünftig wird es aber bestimmt auch dunkelhäutige Puppenkinder geben.

Die Stopfwolle

Die Stopfwolle ist das natürlichste und reinste Material, das ich für die Puppenherstellung gebrauche.
Ich beziehe meine Merino(Schaf)wolle aus biologisch kontrollierter Tierhaltung und bekomme sie immer Kiloweise in großen Kartons angeliefert, die des Öfteren mein Lager sprengen, wenn ich sie nicht sofort ausräume. ;-)
Die Schurwolle hat eine weiß-gelbliche Farbe und ist zu einer 1 Kilo schweren Rolle kardiert und im Vlies aufgewickelt.
Gezupft eignet sie sich sehr gut zum gleichmäßigen und festen Stopfen der Gliedmaßen. Sie wird aber auch für den Kopf verwendet, der aus Schafwolle gerollt und gewickelt wird. Wenn man mit Schurwolle arbeitet sollte man allerdings nicht allzu staubempfindlich sein und am besten keinen Wollpullover tragen. Beim Zupfen der Wolle lösen sich nämlich hundert kleine Härchen, die wie Staub durch die Luft wirbeln ( eine verstopfte Nase ist also nicht ausgeschlossen ;-)) und obendrein unansehnliche Noppen an Wollpullovern hinterlassen, sobald Wolle auf Wolle trifft. Ist die Schafwolle aber erst mal im Puppenkörper verstaut und der Boden gesaugt, ist der Staub vorläufig passé.
Schafwolle hat sogar einen Eigengeruch (nimmt im Gegensatz aber kaum fremde Gerüche an).
Es riecht zwar nicht mehr nach Schaf, da die Wolle gereinigt wurde, aber man nimmt ganz leicht den Geruch eines organischen Materials wahr.
Es riecht nicht künstlich oder chemisch, sondern auf seine Art ganz natürlich und belebend.
Unsere Nasen sind mittlerweile etwas abgestumpft, weil wir täglich von Schafwolle umgeben sind, aber wenn man sich ganz bewusst darauf konzentriert, sieht man vor seinem inneren Auge ein geschorenes Schäfchen, dessen Wolle man nun in den Puppenkörper füllt. Da in den kurzen Wollfasern Luft eingespeichert ist, hat sie zusätzlich einen wärmenden Effekt, der auch bei gestopften Puppe spürbar ist.
Wenn man sein Puppenkind in den Arm nimmt und es ganz fest drückt, kann es einem schnell warm ums Herz werden :-)
Die Schafwolle ist außerdem das einzige Material, das man restlos aufbrauchen kann. Bei Stoffen hat man oft Verschnitt, der im Müll landet, doch beim Stopfen kann man selbst die die allerkleinsten Wollreste verwerten.

Die Synthetikwatte

Früher habe ich meine Puppen, auf speziellen Kundenwunsch, mit Synthetikwatte gefüllt. Diese Puppen waren Anfertigungen für Allergiekinder.
Seit einigen Jahren nehme ich jedoch Abstand davon, da ich der Meinung bin, dass nicht nur das Äußere an meinen Puppen zählt, sondern auch ihr Inhalt. Wie ich bereits geschrieben habe, arbeite ich gerne mit Naturmaterialien, da sie meine Puppen im wahrsten Sinne des Wortes beleben und ein Stück weit wertvoller machen. Die Synthetikwatte ist deswegen zwar nicht schlechter (auch hier gibt es den ÖKO Tex 100), aber mit den Jahren gewöhnt man sich an das vertraute Material und weiß es besser zu verarbeiten. So gibt es zum Beispiel Unterschiede beim Stopfen. Abgesehen davon, dass die Synthetikwatte nicht staubt oder fusselt und daher sauberer in der Verarbeitung ist, lässt sie sich einfacher stopfen, weil sie luftiger und weicher als Schafwolle ist. Leider kann man mit Synthetikwatte nicht wirklich fest stopfen. Sie dehnt sich so sehr aus, dass man ständig nachdrücken muss, um ein einigermaßen festes Bein zustande zu bringen. Das verringert einerseits natürlich den Materialverbrauch (wenn man sich mit einer weich gestopften Puppe zufrieden gibt), aber andererseits entspricht es nicht mehr meinen Vorstellungen von einer Häwelpuppe.
Das ist auch der Grund, warum ich aufgehört habe Massagepuppen mit Synthetik Watte und Softgranulat zu füllen.
Die Puppen hatten für mich jeden Reiz verloren, wirkten nur noch künstlich und steril.
Auch wenn man mit einer puren Schafwollfüllung nicht das gleiche Gewicht wie mit Softgranulat erreichen kann, finde ich meine Schafwollbabys wesentlich anschmiegsamer und natürlicher. Eine Puppe die über 2 Kilo wiegt, liegt nämlich schwerer in den Armen, als ein Baby, das sein Gewicht weites gehend selber trägt.
Wenn nun aber die Rede davon ist, dass ein Kind aufgrund einer Tierhaarallergie, Neurodermitis oder Wollunverträglichkeit keine Puppe mit Schafwolle bekommen soll, muss ich anders argumentieren.
Ein Freispruch wäre zum Beispiel, dass eine gereinigte Schurwolle keine Speichelreste oder Hautschuppen vom Schaf enthalten, die für die Allergie verantwortlich wären.
Eine echte Wollallergie ist zudem sehr selten. In der Regel ist es die Überempfindlichkeit der Haut, die durch die Reizung kleinster abstehender Wollhärchen mit Juckreiz und Rötung reagiert.
Da die Schafwolle aber in der Puppe verpackt ist, stehen keine Wollhärchen hervor, die reizen könnten.
Mein Sohn hatte als kleines Kind eine Neurodermitis und ich weiß, dass ihm meine Puppen mit Schurwollfüllung nie geschadet haben. Vielleicht sind es doch eher die kratzigen Pullover, die unangenehm auf der Haut scheuern, sofern man es nicht gewohnt ist. Dass eine Stoffpuppe an diversen Unverträglichkeiten beteiligt sein könnte, halte ich hingegen für unwahrscheinlich.

Das Garn für das Gesicht

Um das Gesicht aufzusticken, benutze ich farbiges Stickgarn, das zu 100% aus Baumwolle besteht.
Für die Augen habe ich verschiedene Blau, Braun, Grau und Grüntöne, verwende aber meistens nur einen Ton, der mir am meisten zusagt. Für den Mund benutze ich hingegen immer denselben Farbton, auch wenn ich mir bis heute nicht die Nummer merken kann und manchmal ziemlich ratlos im Geschäft stehe und nicht weiß, welches Garn ich nehmen soll.
Im künstlichen Licht wirkt das Garn doch ganz anders als Zuhause bei Tageslicht…

Das Mohairfell und die Mohairwolle für die Haare

Das sogenannte Mohair stammt von der Angoraziege, die allerdings nicht mit dem Angorakaninchen verwandt ist! Ihr langes Haarfell wird gescheert und dann zu Wolle weiter verarbeitet. Aufgrund der langen Härchen, die vom gesponnen Faden abstehen, ist die Wolle zart und flaumig und eignet sich besonders gut für Puppenfrisuren.
Da man Mohairwolle einfärben kann, gibt es sie in vielen verschiedenen Farben. Für Puppenhaare verwendet man in der Regel aber nur Braun, Rot und Blondtöne um eine naturalistischen Haarschopf zu schaffen.
Die Zusammensetzung von Mohairwolle kann sehr unterschiedlich sein. Oft ist der Mohairanteil mit 60 % oder mehr am höchsten. Die restlichen Anteile bilden meist Schurwolle und Nylon. Der Nylon Anteil ist aber meist so gering, dass er im einstelligen Bereich liegt.
Mohairhaare lassen sich aber nicht nur zu Wolle spinnen sondern auch zu einem Fell verweben.
Das Mohairfell besteht zu 100 Prozent aus Mohair. Es ist ein reines Naturprodukt, für das kein Tier sterben musste. Es erfüllt zudem die höchsten Auflagen, da es frei von Schadstoffen und ohne allergene Substanzen gefertigt wird.
Da die meisten meiner Häwelpuppen eine Kurzhaarfrisur aus Mohairfell targen, lasse ich das Fell extra für meine Puppen einweben. So bekomme ich die gewünschte Farbe, Struktur und Länge und habe immer genügend Vorrat in meinem Lager.

Die Stoffe für die Kleidung

Für die Puppenkleidung nutze ich ein sehr weites Spektrum an Stoffen.
Je größer die Vielfalt, desto mehr Spielraum habe ich beim Entwerfen meiner Kollektionen. Obwohl ich die meisten Stoffe bei namenhaften Herstellern wie Westfalen oder Hilco bestelle, kann ich nicht ausschließlich auf diese Marken zurückgreifen.
Ich achte jedoch immer darauf, dass ich nur Stoffe mit einem hohen Baumwollanteil kaufe und die Qualität sichtbar und fühlbar hochwertig ist (dies ist oft auch am Preis erkennbar). Die Stoffe für die Kleidung sind also nicht immer 100% Natur.
Manchmal enthalten sie auch einen geringen Polyesteranteil (Fasergemisch).
Ich denke aber, dass kleine Ausnahmen nicht so sehr ins Gewicht fallen.
Klein sind zum Beispiel auch die Knöpfe, die meistens aus Plastik bestehen und meine Puppenkleider immer ein bisschen interessanter und hübscher machen.

Die Wolle für Gestricktes & Gehäkeltes

Bei der Wolle verhält es sich ähnlich wie bei den Stoffen. Auch hier kaufe ich bei verschiedenen Herstellern und nutze unterschiedliche Wollarten. Meine liebste Wolle ist jedoch die Merinowolle, die es in allen erdenklichen Farben und von dünnen bis dicken Garnstärken gibt.
Diese warme, kuschelweiche und kratzfreie Wolle ist ideal für zarte Babyhaut und sieht gestrickt ebenso süß an Puppen aus. Bei der Zusammensetzung von Strickwolle gehe ich keine Kompromisse ein.
Das muss ich auch gar nicht, da es viele Marken gibt die 100% Merino, 100% Schurwolle oder 100% Baumwolle anbieten.
Häufig verwende ich auch pflanzengefärbte Schurwolle. Die Töne sind meist dumpf wirken dafür aber wärmer und natürlicher.
Da stricken und häkeln immer ein schöner Ausgleich zum Puppennähen ist, stricken wir sehr viel. Gerade in den Wintermonaten geht bei uns keine Puppe ohne eine Mütze vor die Tür :-)

Nächste Woche geht es mit der Frage Welche Vorteile/Nachteile hat eine Stoffpuppe? weiter.




20. Januar 2012

Neue Puppenwiegen



In den kommenden Wochen möchte ich noch einmal meine Kollektion "Meine kleinen Puppenwiege" mit neuen Puppen bestücken. Dafür habe ich gestern vier neue Puppenwiegen angemalt und mit Bettwäsche versehen.
Wenn das Wetter in den nächsten Tagen etwas freundlicher wird, müssen die Wiegen nicht lange leer stehen. Zwei Babypuppen freuen sich schon darauf sich in die Kissen zu kuscheln und für ein paar Fotos in die Kamera zu lächeln.


Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Gisela Santen




17. Januar 2012

Ein Hauch von Winter



Gestern war es bei uns zum ersten Mal in diesem Jahr klirrend kalt.
Die klassischen Winterblumen auf unserem Jahreszeitentisch waren mit Raureif überzogen und auch die Laternen und die kleinen Windlichter waren vereist.
Nur die Schneeglöckchen, die im Schutz der Christrose stehen, sind verschont geblieben ( wenn man von dem einen Blatt absieht... ;-)).
Um diesen Hauch von Winter einzufangen, habe ich ein paar Bilder gemacht und obwohl ich nur wenige Minuten in der Kälte gestanden habe, war ich daraufhin so durchgefroren, dass es mir den ganzen Tag nicht mehr warm werden wollte.
Sogar das Schneeglöckchenkind hatte einige Frostbeulen zu beklagen.
Doch beim Anblick dieser Fotos konnten wir eine Weile aufhören zu zittern.
Auf Bildern betrachtet, wirkt der Winter weniger kalt.
Und wenn man nicht raus muss, hat diese Jahreszeit durchaus ihre schönen Seiten ;-)


Liebe Grüße
Christina Santen




16. Januar 2012

*Der Fragekatalog*

Was ist eine Häwelpuppe?



Im Laufe der Jahre hat sich viel Wissen zu unseren Puppen angehäuft.
Es ist also höchste Zeit für einen Fragekatalog, der Antworten auf die vielen Fragen zu unseren Häwelpuppen gibt.
Ein bis zwei Mal in der Woche, möchten wir eine Frage zu einem bestimmten Themengebiet beantworten.

Das erste Themengebiet lautet:


***Was ich über die Häwelpuppe im allgemeinen wissen sollte***

Was ist eine Häwelpuppe?

Als vor ein paar Jahren bekannt wurde, dass „die Waldorfpuppe“ ein markenrechtlich geschütztes Produkt ist, das nur noch von der Käthe-Kruse Puppenmanufaktur ( wie auch von Waldorfeinrichtungen wie Schulen, Kindergärten etc.) vertrieben werden durfte, musste ich mir einen neuen Namen für meine Puppenkinder überlegen, denn bis zu diesem Zeitpunkt habe auch ich meine Stoffpuppen als „Waldorfpuppen“ angeboten und verkauft.
Dass der Name plötzlich mit einem Tabu belegt sein sollte, war nicht leicht hinzunehmen und doch begriff ich es als Chance, meine Puppen neu zu definieren und mich ein Stück weit von der Waldorfpuppe zu distanzieren.
Ich hatte nun die Freiheit meine Puppen individueller zu gestalten und war nicht mehr gezwungen, einen einheitlichen Puppentyp zu schaffen, der voll und ganz dem Vorbild der Waldorfpuppe entsprechen musste.
Obwohl ich mir bei der Gestaltung meiner Puppen immer einige Freiheiten erlaubt habe, die nicht ganz „waldorftypisch“ waren, war mir sehr daran gelegen, den Kern meiner Puppen beizubehalten, um auch weiterhin, das Publikum anzusprechen, für das ich die Puppen nähte.
Den kleine Unterschied machte fortan nur noch der Name aus. Die Waldorfpuppe hatte mir einst geholfen, meinen Stil zu finden und nun war es mein Stil, der mir dabei half einen neuen Namen für meine Puppen auszusuchen.
Sie einfach als Stoffpuppen zu betiteln kam für mich nicht in Frage, denn wie ich in dem Kapitel „Was ist der Unterschied zwischen einer Waldorfpuppe und einer Stoffpuppe ?“ erklärt habe, gibt die Stoffpuppe nur Auskunft über das Material, aus dem sie gefertigt ist. Wenn die Puppe aber einen Wiedererkennungswert haben soll, ist nicht nur der Stil entscheidend, sondern auch der Name, der hinter diesen Puppen steht.
So kam es, dass ich aus meinem Lieblingsbilderbuch „Der kleine Häwelmann“ von Theodor Storm, den Namen Häwelpuppen abgeleitet habe.
Er erinnert mich an den kleinen Jungen, der in seinem Rollenbett einen nächtlichen Ausflug zum Himmel macht und genauso wuscheliges Haar wie meine Häwelpuppen hat.
Ich finde diesen Namen schön und es freut mich, wenn auch meine Besucher, diese Bezeichnung annehmen und bei einer Bestellung ganz bewusst den Namen Häwelpuppen gebrauchen.
Für mich stellt sich dann nur noch die Frage, ob diese Häwelpuppe eine Babypuppe oder ein Puppenkind, eine Schmusepuppe oder eine Erstlingspuppe werden soll. Meine Häwelpuppen haben nämlich viele Erscheinungsformen, damit für jedes Alter, die passende Größe und der gewünschte Typ dabei ist.
Einmal hat mir eine Kundin erzählt, dass sie einem Kind begegnet ist, das eine Häwelpuppe bei sich hatte. Sie hat die Puppe gleich erkannt und nicht zuletzt an dem wuscheligen Haarschopf ;-)
Die Familienähnlichkeit meiner Puppen ist charakteristisch und obwohl sie sich von Jahr zu Jahr in einigen Details verändern, bemühe ich mich, dass sie in sich stimmig bleiben.
Es geht mir nicht darum viele kleine Kopien meiner Puppen anzufertigen. Jede Häwelpuppe soll einmalig in ihrer Erscheinung sein und da Stoffpuppen beinahe ausschließlich in Handarbeit entstehen, liegt es auch in meinen Händen, jeder Häwelpuppe ihren persönlichen Ausdruck zu geben.
Wie die Puppenmacherin Käthe Kruse einmal meinte, geht die Hand dem Herzen nach und ganz so fühlt es sich an, wenn ein neues Häwelchen unter meinen Händen entsteht.


Nächste Woche gibt es eine Antwort auf die Frage: Aus welchen Materialien werden Häwelpuppen gefertigt?




Heute ist auch wieder eine Schmuspeuppe fertig geworden.
Sie trägt zwar ein Blümchenkleid, das ich für diese Jahreszeit eher unpassend finde, aber na ja... im Winter kann man sich auch an Blumen erfreuen.
An welche Blumen ich dabei im speziellen denke, zeige ich morgen.


Liebe Grüße
Christina Santen




13. Januar 2012

Sara sitzt im Storchennest



Liebe Grüße
Gisela Santen




11. Januar 2012

Wer möchte Besuch vom Klapperstorch ?



Jana sucht im Storchennest ein neues Zuhause.


Liebe Grüße
Gisela Santen




10. Januar 2012

Noch ein Pustebäckchen



Da es noch ein paar Tage dauern wird, bis wir die Pustebäckchen-Kollektion hoch laden können, zeige ich noch ein Pustebäckchen, das wir vor Weihnachten im Blätterhaufen fotografiert haben.
Wir haben heute sogar neue Pustebäckchen fotografiert, doch leider liegt auf der Wiese kein Laub mehr, so dass es ein triste Angelegenheit war, die Puppen in Szene zu setzen.
Eines der Pustebäckchen wird am Mittwoch zum Sofortkauf im Storchennest bereit stehen.
Es ist eine 45 cm große Babypuppe mit blonden Haaren ( zum Seitenscheitel gekämmt) und mit graublauen Augen, so wie Mia sie hat.
Ihr Name ist Jana und sie freut sich darauf Bekanntschaft mit dem Storch zu machen.


Liebe Grüße
Gisela Santen




9. Januar 2012

*Der Fragekatalog*

Was ist der Unterschied zwischen einer Waldorfpuppe und einer Stoffpuppe?



Im Laufe der Jahre hat sich viel Wissen zu unseren Puppen angehäuft.
Es ist also höchste Zeit für einen Fragekatalog, der Antworten auf die vielen Fragen zu unseren Häwelpuppen gibt.
Ein bis zwei Mal in der Woche, möchten wir eine Frage zu einem bestimmten Themengebiet beantworten.

Das erste Themengebiet lautet:


***Was ich über die Häwelpuppe im allgemeinen wissen sollte***

Was ist der Unterschied zwischen einer Waldorfpuppe und einer Stoffpuppe?

Der Überbegriff „Stoffpuppe“ steht für alle Puppen, die aus Stoff gefertigt sind.
Es gibt jedoch viele Arten eine Stoffpuppe zu gestalten und eine davon unterliegt den Kriterien der Waldorfpädagogik.


Die Waldorfpuppe

Die bekannte und unter Anhängern sehr beliebte Waldorfpuppe, zeichnet sich durch ihre Einfachheit aus. Eine Waldorfpuppe kann aus den bescheidensten Materialein gefertigt werden und ist so zurückhaltend gestaltet, dass viele die eine solche Puppe zum ersten Mal sehen, gar nicht meinen, dass es sich um eine richtige Puppe handelt.
Obwohl sie ein Abbild des Menschen ist, sträubt sich die Waldorfpuppe gegen alle Klischees, die man mit einer stilistischen Puppe verbindet. Sie soll weder hübsch aussehen noch soll sie ein Abziehbild des menschlichen Körpers sein.
Sie soll vordringlich, durch hineindenken, einfacher Gefühlsregungen, wie lachen oder weinen, mit dem Kind in Kontakt treten.
Angesichts der Waldorfpädagogik gelingt dieses „hineindenken“ am besten, wenn die Puppe eine neutrale Ausstrahlung hat, die Freiraum für die Fantasie des heranwachsenden Kindes lässt.

Häwelpuppe zart Das Kind soll mittels seiner Vorstellungskraft selber entscheiden dürfen wie sich die Puppe fühlt und gebärdet.
Die ursprüngliche Waldorfpuppe war sogar gesichtslos, um der kindlichen Fantasie noch mehr Freiraum zu lassen.
Mit der Zeit hat sich diese „Ansicht“ jedoch geändert. Waldorfpuppen dürfen ein Gesicht haben, es sollte aber ausdruckslos bleiben und keinen Gemütszustand verdeutlichen.
Die Andeutung von zwei kleinen Augen und ein Strich für den Mund reichen aus, um die Fantasie des Kindes anzugregen.
Dagegen wirkt eine Puppe, der ein immerwährendes Lachen im Gesicht steht, nicht authentisch. Die Puppe drängt dem Kind ihre Laune auf und lässt sich nicht umstimmen.Das Kind wird auch gar nicht versuchen wollen, die Puppe umzustimmen, da der dominante, bereits festgelegte Gesichtsausdruck, die Fantasie veröden lässt, wie es Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfpädagogik, ausdrückt.
Dabei ist es sehr bedeutsam, wenn Kinder ihre Fantasie auf die Puppe übertragen. Erst die Fantasie erweckt die Puppe zum leben und ermöglicht dem Kind, sich während des Spiels, in seiner Puppe wieder zu finden.

Der Körper einer Waldorfpuppe kann je nach Alter des Kindes anders aussehen, sollte aber so einfach wie möglich gestaltet sein.
Oft genügt ein Säckchen oder ein Tuch mit einem Kopf und Knötchen für die Arme und Beine, um eine Puppe zu versinnbildlichen.
Mit zunehmenden Alter werden Kinder jedoch neugieriger und stellen höhere Ansprüche an eine Puppe, so dass die Erscheinung des simplen „Erstlingspüppchen“, zum spielen vielleicht nicht mehr ausreichend ist.
Da die Puppe keine Metamorphose durchleben kann, ( eine Sackpuppe kann sich nicht ohne weiteres in eine Gliederpuppe verwandeln), ist eine Puppe, die z.B die Proportionen einer Babypuppe hat, für ein älteres Kind ansprechender, da sie über einen richtigen Körper zum bekleiden verfügt.

Je mehr man diesen Körper jedoch „ausformt“, desto mehr entfernt man sich von der ursprünglichen Waldorfpuppe. Ähnlich wie beim Gesicht, sollen die körperspezifischen Details wie Finger und Zehen, ein Bauchnabel oder Brustknospen sowie ein Po und sogar ein Geschlechtsteil, vom Kind ergänzend hinzu gedacht werden. Ein Geschlechtsteil wäre z.b hinderlich, wenn das Kind beschließt, aus der Mädchenpuppe spontan ein Jungen zu machen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die Materialein aus denen eine Waldorfpuppe gefertigt werden sollte. Die Waldorfpädagogik schreibt Naturmaterialien vor, die belebend und natürlich auf das Kind einwirken.

Dessen ungeachtet ist der Begriff Waldorfpuppe seit einigen Jahren markenrechtlich geschützt. Nicht jeder, der eine Puppe nach den Kriterien einer Waldorfpuppe näht, darf diese auch so nennen ( jedenfalls nicht in öffentlichen Ausschilderungen). Oft gebräuchlich sind daher Umschreibungen wie nach Waldorf Art, Waldorf inspiriert oder Stoffpuppen aus Naturmaterialien.

Es bleibt dem Betrachter selbst überlassen, ob er eine Waldorfpuppe nur an ihrem Namen oder an ihrem typischen Aussehen erkennt. Die Einfachheit einer Puppe lässt sich nicht markenrechtlich schützen.
Seit Jahrtausenden sehen die Menschen in den einfachsten Dingen, ein Abbild ihrer selbst. Die Waldorfpädagogik trägt jedoch entscheidend dazu bei, die Puppe als sinngemäßes Spielzeug zu begreifen, das seinen Wert auf Dauer behält.

Die Stoffpuppe

Eine Stoffpuppe, die frei gestaltet ist und in erster Linie den persönlichen Stil des Puppenmachers wieder geben soll, unterliegt keinen strengen Dogmen.
Was sich das Kind „denken“ soll, kann der Puppenmacher nach seinem gedanklichen Bild schöpfen.
Bei der Gestaltung sind alle Mittel erlaubt. Die Puppe darf im Gegensatz zur Waldorfpuppe einen bestimmten Gesichtsausdruck haben, der je nach Begabung und Handwerkskunst des Machers faszinierend glaubhaft und realistisch dargestellt werden kann.
Stoff ist kein Material, das man wie Knete formen kann, aber es gibt Techniken mit denen man charakteristische Nasen bilden kann, Lippen plastisch hervorhebt oder Falten unter den Stoff einarbeitet. Wer zudem gut malen kann, bringt lebhafte Augen hervor und jene, die bis ins kleinste Detail gehen, denken auch an die passenden Finger zu den Händen und an die knubbeleigen Zehen für die Füßen.
So entstehen Persönlichkeiten aus Stoff, die in jedem Fall Unikate sind und je nach Ausarbeitung eher für Sammlerherzen als für Kinderhände gedacht sind.

Dazwischen gibt es noch viele andere Gestaltungsmöglichkeiten eine Stoffpuppe zu erschaffen, mal ist sie mehr mal weniger ausgearbeitet.
Das hängt ganz von den Idealen und persönlichen Maßstäben des Puppenmachers ab und natürlich von der Motivation, die zum Puppenmachen antreibt. Denn jeder Puppenmacher sollte seine Ziele und sein Publikum, für das er die Puppen näht, kennen.


Nächste Woche geht es mit der Frage Was ist eine Häwelpuppe? weiter.


Liebe Grüße
Christina Santen




7. Januar 2012

"Pustebäckchen" Lea



Nachdem ich gestern geschrieben hatte, dass ich "Namens- Vorschläge" für unsere neue Kollektion suche, habe ich einige tolle Namen sowie Anregungen für weitere Kollektionen per Email erhalten.
Obwohl ich erst eine Puppe ( heute die zweite) aus der Kollektion gezeigt habe, waren die Namensvorschläge sehr einfallsreich und überraschend stimmig. Wenn ich bedenke, welche Mühsal uns die Namenssuche in den letzten Wochen beschert hat und wie einfach es heute war, einen passenden Namen auszusuchen, muss ich vor Erleichterung erst mal Danke sagen. Danke, für die schnelle Hilfe :-)

Bei "Pustebäckchen hat es auf Anhieb "klick" gemacht. Pustebäckchen ist ein Wort, bei dem man sofort ein kleines Kind vor Augen hat, das die Lippen spitzt, die Bäckchen aufbläht und kräftig pustet, um eine Kerze auszublasen oder das angestrengt versucht einen Pfeifton hervorzubringen.
Unter einem Pustebäckchen, kann man sich aber auch ein Wolkengesicht vorstellen, das heftig pustet, um Wind zu erzeugen, wie es manchmal in Kinderbüchern dargestellt wird- in meinem Lieblingsbuch der Kleine Häwelmann, wird sogar sehr häufig gepustet.
Mir fallen aber noch viele weitere Gelegenheiten ein, bei denen man pusten kann. Deswegen wird es auch im nächsten Jahr eine Kollektion geben, die „Puste...“ im Namen hat. Die Idee dazu habe ich jedoch schon etwas länger ;-)

Trotz allem hat eine Kundin mit dem Namen „Pustebäckchen“, den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wenn man an die stürmischen Tage denkt, die uns bis zuletzt heimgesucht haben, erscheinen mir meine Häwelkinder, wie Pustebäckchen, die auf das schlechte Wetter pfeifen und auch ohne Schnee ihren Spaß haben.
So wie Lea, die in einen hohlen Baumstumpf klettert und keine Angst hat ihre feinen Sachen schmutzig zu machen ;-)
Im Bezug auf die Garderobe hätte mir nämlich auch „Neujahrskinder“ ( ein weitere Vorschlag) gut gefallen. Das klingt nach einem Spaziergang durch die Natur, bei denen die Kinder, anlässlich von Neujahr, festlich angezogen sind.

Die Hauptsache ist aber, dass die "Neujahrskinder mit den Pustebäckchen", bald als Kollektion in der Zauberhaften Puppenwelt auftreten können.


Liebe Grüße und nochmals vielen Dank
Gisela Santen




6. Januar 2012

Die neue Kollektion



Die Sternsinger waren heute morgen bei uns und haben ihre Segensbitte (20*C+M+B+12) auf unseren Türbalken geschrieben. Draufhin sind mir zwei Bauernregeln eingefallen, die folgendes voraussagen:
"Ist an Dreikönig kein Winter, folgt keiner mehr dahinter", oder "Ist Heiligdreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will".
Es klingt etwas widersprüchlich und gemeint ist wohl nur, dass es der Frühling nach einem milden Winter nicht sehr eilig hat...

Wenn man das Wetter momentan keiner bestimmten Jahreszeit zuordnen kann, dann ist es auch nicht schlimm, wenn ich jetzt die Puppenbilder hervorkrame, die meine Tochter Christina vor Weihnachten, gemacht hat.
Da unsere Apfelbäume ihr Laub viel später als andere Bäume abwerfen, hatten wir zu der Zeit noch viele Blätter auf der Wiese liegen und die herbstlich anmutende Kulisse, war vorteilhaft für unsere Puppen, die für den Herbst wie auch übergangsweise für den Winter ( wenn er so mild ist wie jetzt) gekleidet waren.
Leider konnten wir die Puppen vor Weihnachten nicht mehr zeigen, da uns die Zeit fehlte, eine auf die Kollektion abgestimmte Seite zu erstellen und die Bilder dafür zu bearbeiten.
Dazu kommt, dass wir immer noch keinen Namen für die Kollektion wissen. Denn wie ich schon angedeutet habe, lassen sich die Puppen keiner bestimmten Jahreszeit zuordnen und bei solchen Kollektionen ist es immer schwierig einen passenden Namen zu finden.
Da wir bereits eine Kollektion namens „Herbstkinder“ haben, kommt dieser Name nicht in Frage. Er wäre ohnehin unpassend gewesen, da wir den Herbst, trotz der Blätter auf den Fotos, im Weihnachtsmonat, nicht mehr thematisieren wollten.
Und da wir im letzten Jahr, bei Schnee, die Dezemberkinder, hochgeladen haben, fällt auch dieser Name weg.
Eigentlich nicht schade, da wir ja bereits Januar haben. Aber "Januarkinder" klingt nach den Dezmberkindern nicht besonders originell und unter der Überschrift „Winterkinder“, stellt man sich in der Regel andere Puppen vor, selbst wenn der Winter so untypisch wie in diesem Jahr verläuft und man getrost zur Übergangskleidung greifen kann.

Für alle anderen Kollektionen, die in diesem Jahr noch folgen sollen, haben wir bereits einen Namen, sogar einen sehr hübschen für „richtige Winterkinder“, die im Februar, ob mit oder ohne Schnee, auf die Seite kommen.

Nur bei dieser Kollektion hapert es ein wenig und solange der Name nicht steht, können wir auch keine Seite mit Banner für die Kollektion erstellen.
Daher haben wir uns gedacht, dass wir alle Puppen, der Reihe nach, hier bei den Neuheiten zeigen, bis wir einen geeigneten Namen gefunden haben.
Vielleicht kommt sogar einem Besucher, die zündende Idee, wenn er sich in den nächsten und übernächsten Tagen unsere neuen Häwelkinder ansieht. Für Vorschläge haben wir immer ein offenes Ohr! :-)

Amelia ist das erste Puppenkind ( siehe Bild oben), dass Christina Mitte Dezember in unserem Vorgarten fotografiert hat. Deswegen macht sie heute den Anfang.

Liebe Grüße
Gisela Santen




5. Januar 2012

Der Fragekatalog



Im Laufe der Jahre hat sich viel Wissen zu unseren Puppen angehäuft.
Wir ( meine Tochter und ich) nähen die Puppen nicht nur, damit wir einer schönen und schöpferischen Handarbeit nachgehen können, wir setzen uns auch intensiv mit der Machart und dem Wesen unserer Puppenkinder auseinander.

Was wir in sie hinein nähen, wissen wir meistens auch in Worte zu fassen und so sind einige Texte für unsere Webseiten entstanden, die sich mit unseren Puppen beschäftigen und Antworten auf einige Fragen geben.
Doch leider, sind bislang viele Fragen unbeantwortet geblieben.

Die letzte Überarbeitung unserer Texte liegt schon einige Jahre zurück und war damals nötig, weil sich herausstellte, dass der Name Waldorfpuppe markenrechtlich geschützt ist und wir uns einen anderen Namen für unsere Puppen ausdenken mussten.

Viele Aussagen, die ich damals zu meinen Puppen getroffen habe sind zwar immer noch richtig, aber in den Texten wirken sie bisweilen ungegliedert und man muss lange lesen, bis man im Bilde ist.

So kommt es vor, dass sich einige Besucher und Kunden zwar die Zeit nehmen und jede Anmerkung lesen, die wir auf den vielen Unterseiten hinterlassen haben ,
aber dennoch nicht wissen, wie sie eine Puppe bei uns bestellen können oder was der Unterschied zwischen einer Babypuppe und einem Puppenkind ist.

Obwohl es häufig die selben Fragen sind, habe ich mir nie einen Standarttext zurecht gelegt, sondern auf jede Nachfrage individuell geantwortet.
Man kann sich vielleicht vorstellen, wie lange meine Tochter und ich manchmal damit beschäftigt sind, auf Emails zu antworten,
die mehr als drei Fragen bereit halten... ;-)
Oft finde ich es dann besser, wenn man mich anruft, weil sich manche Dinge leichter besprechen lassen und eventuelle Missverständnisse gar nicht erst entstehen können.

Im Grunde aber, wäre es für beiden Seiten hilfreicher, wenn ein Fragekatalog bereits im Vorfeld, alle wichtigen Fragen rund um unsere Puppen beantworten könnte.
Vielleicht finden Sie im Katalog Fragen, an die Sie gar nicht gedacht haben, aber dennoch an einer Antwort interessiert sind oder Sie haben viele Fragen auf dem Herzen, die Sie sich aber nicht trauen zu fragen, um nicht als schwieriger Kunde zu gelten ( das ist alles schon vorgekommen.).

Wir möchten natürlich auch weiterhin persönlich auf Fragen antworten, damit wir im regen Austausch mit unseren Kunden bleiben - es ist uns nur wichtig, dass ein Fragekatalog zu Rate gezogen werden kann, bevor man sich zum Kauf einer Stoffpuppe entschließt.

Um den Fragekatalog übersichtlich zu gestalten, hat meine Tochter, die den Fragekatalog auch verfasst hat, zwölf Themengebiete ausgewählt, die in weitere Unterfragen unterteilt sind.

Das erste Themengebiet Was ich über die Stoffpuppe im allgemeinen wissen sollte ,
beinhaltet Fragen wie Was ist der Unterschied zwischen einer Stoffpuppe und einer Waldorfpuppe? oder Welche Vorteile/Nachteile hat eine Stoffpuppe? usw.

Man kann sich direkt die Fragen rauspicken, an denen man dringlichst interessiert ist und bei Bedarf weiterlesen.

Als Anregung für die Fragen, dienen häufig gestellte Fragen, aber auch einzigartige Fragen, die uns gut im Gedächtnis geblieben sind.
Weil wir Ihnen aber keine trockenen Informationen vorsetzen möchte, hat Christina ein paar Anekdoten und Fallbeispiele hinzugefügt, damit auch jene gut unterhalten sind, die reges Interesse an unseren Puppen zeigen.

Einmal in der Woche möchte ich hier, bei den Neuheiten, eine Frage mit Antwort aus dem Fragekatalog vorstellen. Die gesammelten Beiträge kommen später in die Rubrik „Meine Häwelpuppen“, wo sie umfassend eingesehen werden können.

Da wir unter der Woche weiterhin Puppen nähen und auch über anderes als den Fragekatalog zu berichten wissen, zeigen wir regelmäßig Fotos und schreiben zwischendurch aus dem Puppenalltag, wie gehabt.
Unsere Neuheiten Rubrik ist immer am aktuellsten, auch wenn es um sie herum, meistens recht staubig ist ( noch! ;-))

Damit es bald losgehen kann, stellen wir die erste Frage ,Was ist der Unterschied zwischen einer Stoffpuppe und einer Waldorfpuppe?, am kommenden Montag.

Liebe Grüße
Gisela Santen




4. Januar 2012

Den Anfang macht eine Schmusepuppe



Heute habe ich meine erste Puppe für dieses Jahr genäht.
Nach dem Urlaub gehe ich immer etwas zögerlich ans Werk, weil ich mich nach Wochen des Müßiggangs "rausgerissen" fühle und meistens ein paar Tage brauche, bis ich wieder voll in meinem Element bin.
Mit diesem herzallerliebsten Püppchen hat der Einstieg jedenfalls ganz gut geklappt und ich nähe bereits an der nächsten Puppe.


Liebe Grüße und bis morgen
Gisela Santen




3. Januar 2012

Hoffentlich sieht es bei uns bald so aus...


(Bild von Fritz Baumgarten, Korsch Verlag)

... den trüben Himmel, wie auf dem Bild, haben wir bereits, aber der Schnee lässt leider auf sich warten.

Ich freue mich, heute das erste Mal im neuen Jahr, wieder hier bei de Neuheiten zu schreiben :-) .
Und wie meine Bildwahl zeigt, befinde ich mich in bester Winterlaune.

Obwohl ich schnell friere und die knackige Winterskälte nicht sonderlich mag, genieße ich die Ruhe und die gemütlichen Stunden zu Hause.
Wenn es dann noch schneien würde, fände ich die Jahreszeit geradezu vollkommen.
Aber selbst, wenn es nicht schneien sollte, nehme ich den Winter 2012 so wie er kommt. Bislang sieht es zwar so aus, dass es weiterhin grün, nass und mild bleibt, aber Schnee satt hatten wir ja bereits im letzten Jahr.
Schneit es zu oft, ist man den Winter schnell leid.
Deswegen glaube ich, dass einige den Frühling bald auch satt haben werden, da man jetzt schon vereinzelt Frühblüher und Tulpensträuße in den Geschäften und auf Fensterbänken stehen sieht.
Für mich wäre das nichts. Ich gehe lieber mit den Jahreszeiten, anstatt ihnen voraus zu eilen.
Eine Ausnahme machen bei mir lediglich die Christrosen, die ich demnächst auf unseren Jahreszeitentisch stelle. Mit ihren weißen Blütenkelchen sind sie rein wie der erste Schnee.
Ich verweile also gerne noch etwas im Winter, hoffe auf die weiße Pracht und hebe mir die Vorfreude, auf den Frühling, für später auf.

Der Winter bringt auch viel Neues für die Zauberhafte Puppenwelt.
Da wäre z.B eine Kollektion, die wir vor Weihnachten online stellen wollten, aus Zeitmangel aber auf den Januar verschieben mussten. Oder die neue Aufmachung für die Zauberhafte Puppenwelt.
Ich habe schon mehrfach davon berichtet, aber bald soll unser Traum, von der neuen Webseite, endlich wahr werden. Sie ist fast fertig und ich zähle die Tage, bis wir sie hochladen können.
Dann ist es mit der Unübersichtlichkeit vorbei und auch mit einigen alten Rubriken und Puppen, die nicht mehr zum Konzept der Zauberhaften Puppenwelt passen.
Selbstverstänlich wird es das ganze Jahr neue Kollektionen geben, die meisten haben wir schon fest eingeplant.
So kommen den Jahreszeiten entsprechend, bestimmte Blumen und Beerenkinder und auch neue Tierkinder zum Vorschein.

Zwischendurch möchte ich auch das Storchennest mit Puppen zum Sofortkauf bestücken- aber allem voran geht in den nächsten Wochen unser "Fragekatalog", den wir regelmäßig erweitern möchten.

Was es mit dem Fragekatalog auf sich hat, möchten wir übermorgen erzählen.


Liebe Grüße
Gisela und Christina Santen







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