Zauberhafte Puppenwelt
Niedliche Puppenkinder aus Naturmaterialien
Neuheiten
4. März 2010
22. Februar 2010
10. Februar 2010
8. Februar 2010
Mein neuer Online-Markt "Schneeglöckchen Winter", mit vielen Häwelpuppen zum Sofortkauf, geht am 10. Februar 2010 online!
4. Februar 2010
19. Januar 2010
11. Januar 2010
Und Gedanken zu den Waldorfpuppen
Startseite
 
 
Über mich
 
 
Kontakt
 
 
Gästebuch
 
 
Bestellung
 
 
Impressum
 
 
Links
Neuheiten
 
 
Besuch vom Klapperstorch
 
 
Über Waldorfpuppen
 
 
Meine Häwelpuppen
 
 
Puppenkinder und Babypuppen
 
 
Schlamperle
 
 
Schmusepuppen
 
 
Erstlingspuppen
 
 
PEKiP-Puppen
 
 
Jahreszeitenfiguren
 
 
Puppenkleidung
 
 
kleine Liebchen
 
 
Märchenwolle
 
 
Kinderbücher
 
 
Preisliste
 
 
Wie aus dem Märchen
 
 
 
 
 
 
 
 

Lille Wichtel Lund– so heißt meine neue Häwelpuppen Seite.
"Lille Lund" bedeutet auf dänisch „kleines Wäldchen“ und was ein Wichtel ist, das dürfte ja allgemein bekannt sein. Dieses deutsche Wort wollte ich jedenfalls nicht durch das dänsiche „nisser“ ersetzen, weil man ja auch ohne dänisch Kenntnisse einen Bezug zu diesem kleinen hübschen Namen herstellen soll. Zumindest meine ich das so. Man hat mir nämlich gesagt, dass in Norddeutschland fast jeder weiß was ein Nisser ist und Lille, das mit langem i und ausgesprochen wird, „klein“ bedeutet. Hier im Westen Deutschlands sind diese skandinavischen Ausdrücke weniger geläufig. Nur wenn man gerne die Geschichten von Astrid Lindgren liest, kommen einem jene schön klingenden Worte bekannt vor. Wenn man aber genau wissen möchte, was dieses und jenes bedeutet muss man schon jemanden kennen, der in Flensburg aufgewachsen ist und dänisch spricht.
Mir ging es darum, einen Namen zu finden, der wie ein Kinderwort über die Lippen geht und so wichtelig klingt, dass man sofort an bunte lustige Häwelkinder denkt.
Mein Nähzimmer bietet mir jeden Tag die farbenfrohsten Inspirationen für Lille Wichtel Lund. Denn meine vielen bunt aufeinander gestapelten Stoffe, Borten, Bänder und Knöpfe sind Wichtels liebste Kleiderstube.
Lille Wichtel Lund wird jedoch kein normaler Markt, der in einem bestimmten Zeitraum stattfindet und danach abgeschlossen ist, sondern eine komplette Seite, die ich mindestens ein Jahr lang mit verschiedenen Wichteln ( meist Jahreszeiten und themenorientiert) bestücke.
Zwischen Lille Wichtel Lund finden immer mal wieder ein paar kleinere Märkte statt, denn die Ideen von meiner Tochter und mir reichen allein in diesem Jahr noch für vier weitere Märkte aus.:-)
Einer davon soll sogar noch Ende März online gehen. Eigentlich hatten wir Lille Wichtel Lund für die Osterzeit geplant, doch Christina hatte noch eine andere, sehr kurzfristige Idee, die sie „Weidenkätzchen Kinder – Kätzchen ohne Tätzchen“ nennt. Diesen Markt wollte sie unbedingt vorziehen, solange es noch Weidenkätzchen gibt. Die sollen zwar lediglich als Dekoration herhalten, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man damit schöne Bilder machen kann, die auch zur Jahreszeit passen. Denn das ist auch ein Grund, weswegen wir Lille Wichtel Lund ein paar Wochen verschieben. Wir warten lieber, bis die Natur richtig aufgeblüht ist und zu einer besseren Kulisse für bunte Wichtelkleidung wird.
Bei den Weidenkätzchen Kindern ist das anders. Die Kleidung ist in sanften rosa Tönen gehalten, die mit beige und hellbraun kombiniert werden. Schmale Streifen, kleine Karos und ein filigranes Blümchenmuster stimmen auf den Frühling ein, ohne dabei gleich zu aufdringlich zu wirken. Ich gehe gerne mit den Jahreszeiten und bin froh, dass der Wandel zwischen Winter und Frühling immer etwas länger dauert.
Außerdem schaffe ich es vielleicht noch eine passende Jahreszeitenfigur für den Weidenkätzchen Markt zu nähen.
Der Markt bleibt dieses mal klein und überschaubar. Ich glaube wir haben für 12 Puppen Kleidung ausgesucht, von denen die meisten Puppenkinder (mit geraden Armen und Beinen und längeren Zöpfen) werden. Ich möchte dieses mal auch ganz neue Schnitte und Kleiderformen ausprobieren und bin gespannt wie diese meinen Puppen stehen.
In der nächsten Woche kann ich vielleicht den Banner für die Weidenkätzchen Kinder zeigen. Darin wird auch ein kleines Foto enthalten sein, auf dem man bereits eine Weidenkätzchenpuppe sehen kann, die genau so gekleidet ist, wie ich es eben beschrieben habe. Bilder sagen ja manchmal mehr als tausend Worte und dabei belasse ich es erst mal.
Apropos Bilder.... eigentlich wollte ich heute neue Puppenbilder zeigen, aber die hätten nicht so gut zu meinen heutigen Neuheiten gepasst, weil sie demnächst in die Galerie und auf keinen Markt, einziehen sollen.
Zu der Galerie muss ich auch noch ein paar Takte schreiben, da ich die Zauberhafte Puppenwelt doch ein bisschen mehr umkrempeln möchte als es zuvor geplant gewesen ist. Mir ist eine sinnvolle Idee gekommen wie es trotz der vielen Märkte übersichtlicher und einfacher auf den vielen Unterseiten zugehen kann.
Liebe Grüße
Gisela Santen

In den letzten Tagen sind wieder einige neue Puppen fertig geworden. Ich bin noch nicht dazu gekommen alle zu fotografieren, aber da diese Puppen für keinen Markt bestimmt sind - bis auf Nelja und Nelli – die ich heute zu den Babyträumen gesetzt habe, werde ich meine neuen Häwelbabys und Häwelkinder in der Galerie unterbringen. Dort ist seit Ewigkeiten keine neue Puppe dazu gekommen, weil ich ständig und andauernd Puppen für einen neuen Markt genäht habe. Dementsprechend sieht die Galerie etwas vernachlässigt aus, wie auch der Rest der Zauberhaften Puppenwelt mit den Jahren, ich muss es leider zugeben, etwas eingestaubt ist.
Deswegen hat die Seite eine gründliche Überholung verdient. Ich werde hier und da die Texte ein wenig umschreiben und erweitern und auch manche Bilder austauschen, so dass es hinterher ein wenig frischer und aufgeräumter aussieht.
Wegen meiner vielen Märkte bleiben manche Sachen auf der Strecke oder es fehlt die Zeit sich mehr um die verwaiste Rubriken zu kümmern. Aber wenn ich mir nach und nach eine Rubrik vornehme, bleibt die Arbeit überschaubar und wird sicher Spaß machen. Teilweise kenne ich meine eigenen Texte nicht mehr und bin dann ganz verwundert, wenn ich von meinen Besuchern auf etwas angesprochen werde, an das ich mich nur schwach erinnere. Die Puppen sind mir auch nicht alle geläufig, denn dafür sind es einfach zu viele (meine Tochter hat ein gutes Namensgedächtnis) und irgendwie haben sich sämtliche Texte und Bilder in der Größenordnung verschoben, seit dem wir einen neuen Bildschirm angeschlossen haben (das ist jetzt auch schon ein paar Monate her). Also wird es umso dringender, dass hier etwas passiert.
Im übrigen arbeite ich schon wieder an einem neuen Markt der Ende März online gehen soll.
Über das Thema werden sich sicher viele freuen und auch darüber, das dieser Markt, nicht sofort abgeschlossen ist, sondern ein ganzes Jahr lang weiter geführt wird.
Morgen werde ich zuerst ein paar weitere Puppen fotografieren und dann habe ich wieder Bildmaterial für neue Neuheiten und kann bei der Gelegenheit auch mehr über den Markt erzählen. :-)
Bis dahin liebe Grüße
Gisela Santen

Um den Markt zu besuchen, bitte einmal das Bild anklicken.
Liebe Grüße
Gisela Santen

Seit dem Wochenende stehen auf unserem kleinen Jahreszeitentisch auch zwei Jahreszeitenfiguren. Die Tage davor stand dort nur eine Schale mit Moos, eine große weiße Kerze, die jeden Abend brennt und natürlich ein paar selbstgemachte Schneeglöckchen. Außerdem habe ich ein paar verschieden geformte Wachsplatten gesammelt, die von einer Kerze runtergetropft sind und nun wie Schneereste auf dem moosigen Untergrund aussehen.
Fast schien es so als wenn die kleine Landschaft auf unserem Wohnzimmertisch nur auf die Ankunft dieser beiden Schneeglöckchenkinder gewartet hätte.
Am Mittwoch Abend zeige ich dann alles was meine Tochter und ich in den letzten Wochen für unseren Schneeglöckchen Winter Markt genäht haben.
Dieses Bild ist schon mal eine kleine Vorschau. Dabei war ich eine Weile unschlüssig, weil ich zuerst daran gedacht habe etwas anderes zu zeigen. Aber wenn ich mich am Mittwoch Abend wieder hier melde, um den Link zum Schneeglöckchen Winter frei zu geben, ist für das „andere“ Foto sicher auch Platz.
Liebe Grüße
Gisela Santen


Heute kann ich genauso anfangen zu schreiben wie bei meinen letzten Neuigkeiten.
Der Schnee ist geschmolzen und es sieht schon wieder nach Regen aus. Nichts desto trotz hatten auch wir in den vergangen Tagen sehr viel Schnee. Nach dem Tauwetter vor zwei Wochen hat es noch einmal ordentlich nachgeschneit und es war tagelang weiß. Der Schnee ist sogar auf den Zweigen liegen geblieben und wir konnten viele Fotos für den Schneeglöckchen Winter machen. Petrus hat es wirklich gut mit uns gemeint. So viel Schnee im Januar. Besser hätte es uns nicht treffen können. Denn ein Schneeglöckchen Winter ohne Schnee Bilder, wäre doch sehr trostlos geworden.
Da nun fast alle Bilder im Kasten sind und wir die Arbeiten für den Markt bald abschließen können, habe ich mir einen Termin ausgesucht, an dem wir den Markt online schicken können. Am 10. Februar 2010 wird sich ein Link zu der Seite www.Puppenliebe.de öffnen und dort kann man sich den Markt in Hülle und Fülle anschauen. Es sind einige Häwelkinder dabei, die sich über ein neues Zuhause freuen würden, wie auch so manche andere kleine und große Dinge, die zum Thema Schneeglöckchen passen.
Meine Tochter Christina filzt zum Beispiel eine „Schneeglöckchen Lichterkette“ und ich nähe mit den letzten Stichen zwei Schneeglöckchen-Jahreszeitenfiguren zusammen.
Für dieses Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen wieder aktiv Blumenkinder für den Jahreszeitentisch zu nähen. In den letzten Jahren ist das leider viel zu kurz gekommen. Ich träume schon lange von einem richtig großen Jahreszeitentisch für unser Zuhause und da ich von jeder Blume immer kleine Familien, mit mehren Püppchen nähen möchte, werde ich hin und wieder auch Jahreszeitenfiguren zum Verkauf anbieten können.
Den Anfang machen in diesem Jahr meine Schneeglöckchen-Figuren und danach habe ich mir etwas anderes vorgenommen – und zwar gehe einen Schritt zurück, bis zur Wurzel.
Dazu schreibe ich beim nächsten Mal etwas mehr.
Heute wollte ich nur fix bescheid geben, dass die Schneeglöckchen nächste Woche allen Grund zum klingen haben, weil es dann endlich Zeit für sie geworden ist, sich zu zeigen ( jedenfalls gilt das für die Schneeglöckchen auf meinem Markt, für die richtigen Schneeglöckchen ist es ja noch ein bisschen früh ;-)
Liebe Grüße
Gisela Santen
Der Schnee ist geschmolzen und seit heute morgen fallen aus den Wolken nur noch kleine Niesel-Regentropfen. Draußen ist es nass und trüb und ich wünsche mir neuen Schnee und einen freundlichen Himmel herbei. Nicht um meinetwillen – ich gehe ja bei jedem Wetter vor die Tür, aber zum Fotografieren meiner Puppen muss das Wetter immer wie angegossen sein. Jetzt im Moment brauche ich gerade Schnee, nicht viel nur ein bisschen, aber es schneit nicht. In der nächsten Zeit wird es vermutlich gar nicht mehr schneien und wenn doch, dann nur in der Nacht, wenn ich nicht fotografieren kann. So ist das oft. Und wenn ich mit dem Wissen im Bett liege, dass draußen munter die Schneeflocken rieseln, kann ich vor lauter Ungeduld nicht schlafen.
Dann denke ich immer an die Zeiten zurück, in denen mir das Wetter egal war. Da habe ich bei trüben Wetter eine Puppe mit Blümchenhose und T-Shirt fotografiert und mich nicht daran gestört, dass es für die Jahreszeit zu sommerlich sein könnte. Bestimmt weil meine Tochter im Winter auch immer in T-Shirts rumläuft und dieser Anblick für mich so normal geworden ist, dass ich meine Puppen ebenfalls nach Lust und Laune eingekleidet habe. Doch mittlerweile sind meine Launen ganz anders - weniger launisch, sondern viel mehr an den Jahreszeiten orientiert. Wenn ich damals im Januar neue Blümchenstoffe bestellt habe, musste ich daraus sofort Kleidung für eine neue Puppe nähen. Wenn ich heute Blümchenstoffe bestelle, lege ich sie erst mal ins Regal, wo sie auf den Frühling warten müssen. Und dann sind da natürlich noch meine Online-Märkte, mit denen das ganze Übel angefangen hat. Seit dem ich mich dieser wundervollen Herausforderung stelle, plane ich so viele Puppen, Näh und andere Filzarbeiten, dass ich über einen längeren Zeitraum nur damit beschäftigt bin, einem einzigen Thema gerecht zu werden. Leider bringen meine Märkte aber auch Nachteile mit sich. Manchmal habe ich wirklich Zeitdruck oder ich muss feststellen, dass mir ein Stoff ausgegangen ist, den ich dringend brauche, um die Serie zu vervollständigen. Meistens ist es aber das Wetter, das mich verzweifeln lässt.
Ich glaube, dass niemand den Wetterbericht so gebannt verfolgt wie ich; sämtliche Prognosen im Voraus einsieht und danach das Arbeitspensum richtet. Letzte Woche war ich noch ganz emsig damit beschäftigt die passenden Puppen für meinen Schneeglöckchen Winter zu nähen. Die ersten fertigen Häwelkinder konnte ich sogar im Schnee fotografieren und der Banner für den neuen Markt ist auch schon fertig ( siehe oben). Ich weiß allerdings noch nicht, wann ich den kompletten Markt online stellen kann. Der Schneeglöckchen Winter wird ein sehr umfangreicher Markt und obwohl ich mit meiner Tochter Christina daran arbeite, ist noch längst nicht alles getan.
Für den Fall, dass es nicht mehr schneien sollte, müssen wir uns mit den sechs Puppen zufrieden geben, die wir bereits im Schnee fotografieren konnten. Diese Puppen heißen findigerweise Schneeglöckchen, Winterglöckchen oder Tauglöckchen. Die Häwelpuppen, die wir zukünftig ohne Schnee fotografieren werden, tragen Namen wie Wiesenglöckchen, Klingglöckchen oder auch Glücksglöckchen. Wir haben uns ein paar hübsche Namen überlegt, die alle mit „Glöckchen“ enden. Ich glaube beinahe, dass dieser Markt mein Lieblingsmarkt werden könnte, weil so viele schöne Grün-Töne darin vorkommen und ich ein großer Grün-Liebhaber bin.
So viel zum Schneeglöckchen Winter. In den nächsten Tagen werde ich sicher noch häufiger darüber schreiben. Der Winter ist lang und die richtigen Schneeglöckchen brauchen ja ein Weilchen, bis sie aus der Erde sprießen. Ganz ähnlich wie bei meine Puppen, die unter meinen Händen entstehen.
Nun aber zu etwas ganz anderem. Seit gestern sind Christina und ich im Besitz einer Stickmaschine. Vor drei Jahren habe ich zum ersten mal davon gehört, weil eine Bekannte damit niedliche Sachen auf Babykleidung gestickt hat. Seit dem bin ich immer mal wieder um diese Maschinen herum geschlichen, wenn ich beim Nähmaschinenhändler Garn eingekauft habe. Ich fand die Resultate recht nett, aber für meine Zwecke nicht unbedingt geeignet. Ich habe mir gedacht, dass ich mir eine Applikation auch fertig kaufen kann, wenn mir etwas gefällt.
Doch so ganz abgeschrieben habe ich die Stickmaschine dennoch nie, weil ich später erfahren habe, dass es eine Software gibt mit der man Stickdateien selber erstellen kann. Das hat schließlich den Ausschlag gegeben. Eigene Stickdateien nach eigenen Vorstellungen zu kreieren, die originell und einzigartig zugleich sind. Das ist die eigentliche Kunst, die man an solchen Maschinen vollführen kann ( wenn man es denn kann...) Allerdings ist diese Software so teuer, dass ich wirklich auf dem Boden gesessen und mit mir gerungen habe, ob ich diese zugegeben mit 1500 Euro sehr teure Investition (ohne Stickmaschine!!!), wagen soll oder nicht. Letztlich hat Christina, die schon immer eine fragwürdige Einstellung zu Geld hatte, die Entscheidung getroffen. Bei großen Investitionen, die mitunter viel Geld kosten, ist sie sofort dabei, aber auf der andren Seite ist sie so knauserig, dass sie nicht mal ein Shampoo aus eigener Tasche bezahlen möchte.
Christina hat mir angeboten, dass wir uns die Kosten teilen ( oder war ich es, in meinen Eifer nach dieser Zaubermaschine? Ich weiß es gar nicht mehr...)
Jedenfalls sind wir gestern zu dem Nähgeschäft gefahren, in dem wir uns zwischen Weihnachten und Neujahr haben beraten lassen, um unsere Stickmaschine mitsamt Software und allem, was man außerdem benötigt, abzuholen. Zusätzlich zu der Software haben wir auch einen Einführungskurs bekommen. Christina hat aufgepasst wie ein Luchs, da sie es möglichst umgehen wollte, die vielen Anleitungsbücher zu lesen ( ein Seitenblick hat mir genügt, um zu wissen, dass sie nie und nimmer die Lust haben würde, sich durch fünf Bücher zu ackern und kleine langweilige Übungsaufgaben zu machen).
Sie wird sich trotzdem ziemlich reinknien müssen, wenn sie ihre gemalten Bilder in eine Stickdatei umwandeln möchte. Christina kann sehr hübsch malen. Gestern hat sie zwar darauf verzichtet die Software zu installieren, aber dafür hat sie ein paar Schneeglöckchen und eine Häwelpuppe gemalt.
Heute habe ich den Grund erfahren, warum sie nicht gleich mit Feuereifer an die Sache herangegangen ist. Sie möchte lieber abwarten bis mein Mann die Software auf ihren Laptop installiert hat, weil sie um den „Dongel“ fürchtet. Ein Dongel ( so heißt er glaube ich) ist ein USB Stick, der für die Software dringend nötig ist. Geht er verloren, funktioniert die Software nicht und weil man den Dongel nicht nachkaufen kann ist sie praktisch wertlos. Das hat man uns direkt am Anfang scharf eingeprägt – das wir auf den Dongel aufpassen müssen, ihn zu Not anketten sollen, damit er nicht verschwindet ( das wäre bei uns gar nicht ungewöhnlich ;-)).
Ich bin wirklich gespannt wie sich unsere neue Investition lohnen wird und was dabei herauskommt. Neue Anreize sind mir immer sehr wichtig. Ich möchte meine Puppen mit neuen Ideen weiterentwickeln und ich bzw. meine Tochter werden nie müde etwas Neues auszuprobieren. Neben dem Puppenhandwerk kommt so eines zum anderem, stets zum Wohl unserer Häwelkinder :-)
Liebe Grüße
Gisela Santen
PS: Beim nächsten Mal erzähle ich auch etwas über eine weitere Neuerung in der Zauberhaften Puppenwelt.
Seit einer Woche brennt wieder Licht in meinem Nähzimmer. Wenn es draußen noch halb dunkel ist sitze ich schon an der Nähmaschine und nähe Winterkleidung für meine Schneeglöckchenkinder. Ich hätte nicht gedacht, dass wir bereits so früh im Jahr so viel Schnee bekommen würden. Wir sind so gut damit eingedeckt, dass ich heute die ersten Puppen für meinen baldigen Online-Markt Schneeglöckchen Winter fotografieren möchte.
Die Lage ist im Moment ein bisschen verzwickt, weil ich nicht weiß, wann der Schnee dahinschmelzen wird. Ich hatte mir eigentlich gedacht, dass ich ein paar Puppen im hohen Schnee fotografiere, die anderen bei Tauwetter und dann noch einmal wenn die Wiese nur leicht angezuckert ist. Doch dafür müsste es nach diesem Schnee gerne wieder schneien und wer weiß, ob ich mich darauf verlassen kann?
Dabei hatte ich es anfangs gar nicht so eilig mit dem Markt. Nach Weihnachten hatte ich mir zuerst vorgenommen ein paar Babypuppen für die Rubrik Babyträume zu nähen. Deswegen ist Gitti, das große 55 cm Baby, mit dem Glückspilzchen Body, auch die erste Häwelpuppe in diesem Jahr. Hier gibt es weitere Bilder von Gitti
Doch dann fing es an zu schneien und ich musste schleunigst damit beginnen alles für den Schneeglöckchenwinter- Markt vorzubreiten. Zwischen den Jahren suchte ich mit meiner Tochter Christina passende Stoffe aus und hoffte, dass diese schnellstmöglich geliefert werden könnten. Christina, die zwischen Weihnachten und Neujahr gar keine Pause gemacht hat, war jeden Tag mit einer Filzarbeit für den Schneeglöckchen Winter beschäftigt. Deswegen mussten wir auch noch Filzwolle und Filznadeln nachbestellen. Ich war mir zwar sicher, dass wir noch irgendwo einen ganzen Vorrat an Filznadeln liegen haben mussten, aber weil Christina vom vielen suchen schlechte Laune bekommen hatte, bestellen wir gleich welche mit. Meine Prioritätenliste für Januar 2010 erweiterte sich also mit dem dringenden Anliegen das Lager aufzuräumen. Weil unsere Lieferanten aber immer so zuverlässig und schnell liefern, musste ich das aufräumen nach hinter verschieben und sogleich mit dem nähen beginnen.
Im Moment ist also wieder ein bisschen hektisch bei uns. Ich wollte eigentlich erzählen welche Neuerungen in diesem Jahr noch stattfinden werden, doch stattdessen hat mich der Alltag so schnell eingeholt, dass ich wieder nur ans Puppenmachen denken kann... obwohl das ja auch nicht ganz stimmt. Es hat zwar alles damit zu tun, aber es geht doch wieder in eine ganz andere Richtung. Ich lerne nämlich „dazu“, so dass meine Puppenwelt in diesem Jahr noch ein wenig angereichert wird.
Dazu schreibe ich nächstes Mal mehr. Denn jetzt muss ich mich allmählich um das Mittagessen kümmern.
Liebe Grüße
Gisela Santen